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GameCon - History
Die GameCon gibt es seit 1996 und sie ist viel herum gekommen.
Fand sie zuerst noch in einem beschaulichen Rahmen im Pastorat in Heide/Holst. statt, so merkte der Gründer Martin Frahm sehr schnell das dies nicht auf lange Sicht ausreichen würde.
Für alle die es Interessiert gibt es hier eine chronologisch geordnete Zusammenfassung aller Veranstaltungen.


Vorwort


"Vor etwa zwölf Jahren begann alles mit einem Netzwerk aus 12 Atari-ST Computern im privaten Kreis", sagt Martin Frahm. Der 33 jährige ist Gründer und Hauptinitiator der GameCon. "Inzwischen ist die GameCon ein fester Begriff, und Teilnehmer kommen schon lange nicht mehr 'nur zum Daddeln' zusammen. Die Veranstaltung wird immer mehr als Plattform erkannt, um eigene Projekte anzubieten. Im Vordergrund steht der Spaß in einem modernen Jugendcamp."

1991 – Der Anfang: MidiMaze
Es begann in grauer Vorzeit, als selbst Bill Gates noch nicht wusste, was ein Pentium ist. Da traf sich eine Gruppe junger Computerbegeisterter in einer Wohnung in Heide, um mit ihren Computern - damals waren es noch Atari ST - gemeinsam ein Spiel zu spielen. So etwas hatte es bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Man spielte nicht mit mehreren Personen an einem Computer, sondern jeder brachte seinen eigenen Atari mit und man verband die Rechner mit Hilfe von Midi-Kabeln, denn das Midi-System erlaubte es, bis zu zwölf Computer in einem Ring zu vernetzen.

Es gab zu der Zeit nur ein einziges Spiel, das man mit mehreren Personen spielen konnte, und es begeisterte durch seine schlichte aber dennoch fesselnde Spielidee: MidiMaze

Man kann zu Recht behaupten, dass es sich bei MidiMaze um den Vorläufer aller 3D-Multiplayer-Spiele handelte. Auch wenn es damals noch keine großartigen Texturen gab, war es bereits möglich, Teams zu bilden und spezielle Fähigkeiten anzusammeln. Alle Spielfiguren im PacMan-Design konnten sich innerhalb dieses 3D-Labyrinths in die vier Richtungen um die eigene Achse bewegen. Schon damals kamen auf diese Weise interessante Verfolgungsjagden zustande. Die einzelnen Spieler und Teams unterschieden sich in der Farbe oder der Grauschattierung, Farbmonitore waren selten.

Von 1992-1996 tat sich nicht viel. Nach Atari kam Commodore und bald danach der PC. Was schließlich dazu führte, dass sich Martin Frahm dazu entschloss, Warcraft, Doom und andere Spiele nicht mehr unter eingeschränkten räumlichen Bedingungen in der eigenen Bude zu spielen. Da kam das Pastorat gerade recht.

Sommer 1996 – Das Pastorat „GameCon Nr. 1“
Bilder zeigen, dass die Gamer schon zu der Zeit sehr verbissen und immer auf ihren taktischen Vorteil bedacht waren. Lange Gesichter gab es meist, wenn Martin ‚Doc’ Frahm bei Warcraft mal wieder alle 'plattmachte'.
Die Teilnehmerzahl wuchs stetig und aus den anfänglichen 60 Leuten wurden von GameCon zu GameCon mehr. Und auch wenn es heute viele Jüngere schocken sollte: damals war man glücklich mit 486ern, 8 MB RAM, maximal 120 MB Festplattenplatz sowie den Betriebssystemen DOS und Windows 95.

Herbst 1996 – Realschule Friedrichstadt
Einer der beiden Auslandsausflüge der GameCon fand in der Realschule Friedrichstadt statt. Das Pastorat war zu klein geworden und auch bei dieser GameCon drängelten sich die Teilnehmer bereits dicht an dicht. Auf der Suche nach der perfekten Location kam Martin Frahm dann recht schnell auf das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Heide. Als ehemaliger Schüler und guter Bekannter des Schuldirektors Herrn Heise waren auch die Modalitäten schnell geklärt.

Winter 1996 – Die WHG-Zeit beginnt…
Die beliebtesten Spiele: DukeNukem3D und Command & Conquer.
Das Netzwerk war vergleichsweise primitiv: 85 Teilnehmer der ersten WHG-Con waren mit BNC-Kabeln in einem busförmigen Netz verdrahtet. Aber wie die alten Hasen sicher noch wissen, hatte das BNC-Netz seine Tücken: War einmal ein Fehler irgendwo im Netz aufgetreten, so ging gar nichts mehr.
Hierbei Erinnert sich besonders Carsten ‚Namorth’ Köster an eine nette Anekdote:

"Wir haben wie die Deppen nach einem Fehler gesucht. Jedes T-Stück angeschaut, jedes Kabel umgedreht und uns stundenlang den Kopf zerbrochen, woran es denn liegen könnte... und irgendwann erwähnte jemand, dass er, weil er kein 'richtiges' BNC-Kabel mehr hatte, einfach ein TV-Antennenkabel genommen hatte und da BNC-Stecker draufgecrimpt hatte. Das war von außen nicht zu erkennen."
Nur zur Beruhigung: der Unglücksrabe lebt noch und hat inzwischen 2 Kinder. ;)

Eine weitere Neuerung war die Internetanbindung. Das Werner-Heisenberg- Gymnasium bekam im Winter 1996 vom Internet-Service-Provider n@twork eine ISDN-Wählverbindung gestellt. In Zusammenarbeit mit Acer erhielt die Schule zusätzlich ein paar Rechner, um den Schülern das Internet näher zu bringen. Das ganze war ein Vorläufer von "Schulen ans Netz". Schon damals bewies Direktor Harri Heise, dass er ein Vorreiter in Sachen IT an Schulen war. Die wenigsten Lehrer wussten zu der Zeit, was das Internet ist.

Ostern 1997
Noch gab es vier GameCons pro Jahr: Ostern, Sommer, Herbstferien und im Winter. Kein Wunder, denn zu dieser Zeit bestand die GameCon fast ausschließlich aus Schülern, die heilfroh waren, in den Ferien nicht mehr auf irgendwelche langweiligen Inseln verschleppt zu werden.

Auch die Technik wurde ausgefeilter. Es kamen größere Server. 3k wurde durch 7k ersetzt. Und auch 9k, der größere Bruder, sollte im Sommer’97 kommen.

Server-Bilder von damals

Sommer 1997
Die Teilnehmerzahlen von GameCon zu GameCon stiegen immer mehr. Zum Glück bot der Neubau des WHG genug Platz. Waren es Ende 1996 noch knapp 60 Teilnehmer, so waren es in diesem Sommer 100 Gamer. Inzwischen wurde nicht nur gedaddelt, sondern auch gegrillt und Windows fleißig um-die-Wette-installierten.

Herbst 1997
120 Gamer und Twisted Pair!
Es klang fast zu schön um wahr zu sein: ein Netzwerk, das nicht beim ersten Schussel, der vergessen hatte sein T-Stück zu prüfen, ausfiel. Zur HerbstCon war neben BNC auch TP vertreten. Jedoch kann sich wohl jeder vorstellen, dass wir uns recht schnell eine Combo-Karte kauften. 10 MBit versteht sich, denn an 100 Mbit war noch gar nicht zu denken. Auch war dies die Zeit der Fallstricke und Hängeleitungen, denn die 50-70 Meter langen TP-Kabel lagen frei auf dem Fussboden, und das Netz, wie wir es heute kennen, gab es noch nicht.

Hier 2 Links zu den Schaltplänen des Netzes derzeit:
Link 1
Link 2

Winter 1997
Die Teilnehmerzahl stieg noch einmal auf 140. Glücklicherweise hatten die meisten inzwischen eine Twisted Pair-fähige Netzwerkkarte, so dass dem Spielvergnügen fast keine Grenzen mehr gesetzt waren. Einzig der Speicher machte jetzt ärger. Spiele wie "Total Annihilation" brauchten im Multiplayer Modus mehr Speicher, als die meisten besaßen. Da kam es schon mal vor, dass man mit 32 MB RAM an einem Spiel nicht teilnehmen konnte.

Ostern 1998
Über diese Con ist leider kaum was bekannt. Wir schätzen, dass ca. 150 Teilnehmer anwesend waren. In der Gallery gibt es einige Bilder (thx Lokadamus). Es mache sich also jeder selbst ein Bild. ;)

Sommer 1998
„Der Kult lebt“ oder „die guten alten Zeiten“. Die Con hat sich bei 150 Teilnehmern eingependelt. Jeder kennt jeden, und die zwei Wochen werden dazu genutzt, die abklingenden sozialen Kontakte wieder zu beleben. Ja, das war die Zeit der Sucht. So gut wie jeder hatte zumindest ein Modem zu Hause, Spiele im Internet waren komischerweise umsonst ;). Man kam irgendwie kaum noch aus dem Zimmer. Komisch....
Sommer 98 war wohl für viele eine der kultigsten GameCon’s. Danach war es nie wieder so locker.

Herbst 1998 – Schicksal
Irgendwann trifft es jeden. Und auch der Veranstalter der GameCon, Martin Frahm, war nicht vor kriminellen Elementen gefeit. Ein Teilnehmer missbrauchte die GameCon-Internetleitung und die damals für jeden eingerichtete Mailadresse. Den anschließenden Besuch der Kripo hätten wir uns gerne erspart.

Natürlich hat so was immer für alle Konsequenzen: das WHG stand für die nächste GameCon nicht zur Verfügung.

Winter 1998 - Neues Büsumer Gymnasium
Der zweite Auslandseinsatz. Die neue Location war dank der immer noch bestehenden Beziehungen zu einigen Lehrern des Büsumer Gymnasiums schnell gefunden. Dennoch bewirkte der Ortswechsel und der Verlust des Kultfaktors, dass es nur rund 80 Teilnehmer wurden in diesem Winter.

Sommer 1999
Auch die GameCon bekommt ihre 2. Chance und somit auch ihren alten Platz im WHG wieder. Neben den Stammgästen waren auch viele neue Teilnehmer anwesend, und so schaffte es diese GameCon wieder auf stolze 160 Teilnehmer. Ein guter Restart. Auch die Technik hatte sich entwickelt. So wurde aus der einfachen ISDN Leitung eine zweifache. Auch das Netzwerk wurde erstmals mit 100 MBit Switches erweitert.

Winter 1999
Ab jetzt gab es keine Herbst-GameCons mehr. Warum sie abgeschafft wurden? Das ganze machte inzwischen so viel Arbeit, dass man nach einer Herbst-GameCon praktisch ohne Pause hätte gleich weiterplanen müssen, um auch ja nichts zu vergessen. Die Winter-GameCon war eine ruhige GameCon und mit knapp 250 Teilnehmer noch besser besucht als in den Jahren zuvor.

Ostern 2000
Die letzte OsterCon. Auch sie fiel der Planung zum Opfer. Man beschränkte sich von nun an darauf, zwei GameCons pro Jahr zu veranstalten, um die Veranstaltungen in Zukunft größer und vor allem technisch noch anspruchsvoller machen zu können. Denn inzwischen war die GameCon nicht länger eine kleine Netzwerk-Party im Nirgendwo; zur OsterCon 2000 waren sage und schreibe 400 Teilnehmer anwesend, die alle am 1. Tag anzukommen schienen. Man erinnert sich dunkel an Horden, die den Eingang belauerten und um Einlass bettelten. Abgefertigt wurde schließlich Raum nach Raum, was Leute die in Räumen mit Hohen Zahlen nicht grad glücklich machte.

Auch auf der Con sah man die wachsende Bedeutung und das Interesse am Internet. Durch 30 parallel geschaltete ISDN Leitungen war man mit fast 2 Mbit an das World Wide Web angebunden (Sponsored by Telekom übrigens), was zu einem regelrechten "Internetrausch" führte. Man konnte plötzlich über das WWW spielen und auch downloaden. Geschwindigkeiten über 6 kb/sek waren für jeden der anwesenden bisher der totale Luxus.

Sommer 2000
Jetzt wird’s voll. Die SommerCon 2000 knackte die 400er Marke. Denn genau 424 Teilnehmer wollten sich das Spektakel GameCon nicht entgehen lassen. Es war superheiß, locker über 30 Grad, zwei Wochen lang. Eine so genannte Schwimm-GameCon, denn man schwamm im Schweiß davon, und jeder wünschte sich einen Pool. Den gab’s leider nicht, aber fast jeder war mal im Schwimmbad. Die, die es nicht waren, riecht man womöglich heute noch.

In dieser Zeit festigte sich das Sponsoring von Acer auf der GameCon. Da Martin Frahm dort arbeitete und sich auch während der GameCon "weiterbilden" wollte, stellte die Firma großzügig Netzwerkequipment bereit. Allerdings ärgerte man sich bei steigender Teilnehmerzahl immer mehr darüber, dass man dank fliegender Leitungen von Switch zu Switch keine Tür schließen konnte. Also wurde viel gegrübelt.

Winter 2000
Eine weitere Con der Superlative. 401 Teilnehmer kamen, obwohl nur 350 angemeldet waren. Frei nach dem Motto "Einer geht noch, einer geht noch rein!", wurden Nachzügler einfach in noch nicht ganz volle Räume und auf diverse Flurabschnitte verteilt. Schließlich ist es Winter und durch kuscheliges zusammenrücken konnten Heizkosten gespart werden. Dank zunehmender Ungereimtheiten unter den Teilnehmern und leider auch Diebstählen wurden die allseits beliebten Plena zum alltäglichen Ritual. Böse war auch, dass es kein oder nur bedingt Internet gab. Eine Dual-ISDN Leitung wurde noch schnell vor der GameCon bestellt, denn sponsern wollte diesmal keiner die Leitung.

Ein Gutes hat der Winter ja: man hat Zeit, über Bevorstehendes nachzudenken. Und das Grübeln hatte ein Ende. Denn schließlich kam man zu dem Schluss, dass sich etwas Grundlegendes ändern musste.

Der Umbau im Frühjahr 2001
So wie erdacht geschah es in den Osterferien 2001. Um sich in Zukunft nicht mehr mit andauernden Stromausfällen wegen fehlender Sicherungen oder ausfallender Switche auf Grund durchgescheuerter Netzwerkkalbel auseinandersetzen zu müssen, wurde in diesen denkwürdigen 14 Tagen der Neubau des WHG mit einem neuen Starkstromnetz, sowie einem kompletten Netzwerk inklusive Serverschrank im 1. Stock ausgerüstet. Natürlich konnten wir so Herrn Heise endlich mal ein angemessenes Geschenk machen für all die Mühe, die er mit der GameCon bisher hatte. Acer sponsorte die Technik, Herr Vollsen sein Know-How und Arbeitskraft, und natürlich standen auch zahlreiche Helfer, ob GameCon-Teilnehmer oder nur Freund, tatkräftig zur Seite. Endlich hatten wir auf zukünftigen GameCons nicht mehr das Problem mit offenen Türen!

Danke!


Sommer 2001
Die erste GameCon mit frisch verlegten Kabeln. Praktisch die Bewährungsprobe für das junge Netz. Und - es hielt! Zwar konnten auch die neuen Sicherungen manche Räume nicht vor einem Stromausfall bewahren, aber zumindest betraf dies ab jetzt nicht mehr die gesamte GameCon.
420 Teilnehmer drängten sich in das frisch renovierte Gebäude. Denn draußen war es drückend heiß. Wie zu fast jeder SommerCon hatten wir auch diesmal wieder bestes Wetter. Und auch endlich einen Pool. Der stand strategisch günstig, direkt am Eingang, und jeder, der ins Gebäude wollte, ging erst mal "freiwillig" baden.
Wieder standen 2 Mbit zur Verfügung, aber diesmal als echte Standleitung, gesponsert von Ision.
Die technische Ausstattung der GameCon wurde immer besser. Diverse Beamer versüßten das Leben und machten das Kinoerlebnis in der Turnhalle perfekt.
Auch in anderen Bereichen machte sich die Bereitschaft von Unternehmen, mal eben für so eine Jugendveranstaltung etwas an Werbematerialien herauszugeben, bemerkbar. Turniere konnten durch Preise von Sponsoren attraktiver gemacht werden.

Winter 2001
Es sollte sich etwas ändern an der GameCon. Martin Frahm wollte, dass die Teilnehmer auch die Chance bekommen, in ihrer Freizeit etwas zu lernen. Daraufhin gab es diverse Workshops, die sich meist mit DSL, Internet Security, Web Design und anderen IT-Themen beschäftigten. Angeblich gab es auch einen Workshop über Salzgebäck, aber das will heute keiner mehr zugeben.
Da sich alle in großen Schritten auf DSL zubewegten machte die GameCon mit und hatte vier DSL Leitungen eingerichtet.
Ansonsten war es für alteingesessene Teilnehmer eher eine ruhige GameCon. Diesen Winter waren 350 Hardliner dem Weihnachtsmann ausm Sack gehüpft. Und wie jedes Jahr hat es keiner bereut.

Frühjahr-Sommer 2002 – Der GameCon e.V. wird gegründet.
Im Frühjahr war für Martin Frahm klar: er hört auf. Und so standen wir vor der Entscheidung, dass ganze einfach so weiterlaufen zu lassen, oder gleich radikal etwas zu ändern und die Verantwortung lieber auf mehrere zu verteilen. Letzteres erschien uns angebrachter, und so wurde nach reichlich Diskussionen der Verein gegründet. Erster Vorsitzender wurde Sven 'Falke' Eichner gewählt, zum 2. Vorsitzenden Carsten 'Namorth' Köster; Schriftführer wurde Knud 'Eraser' Loges und Tim 'Giggl' Wurms Kassenwart. Weitere Gründungsmitglieder: Martin 'Doc' Frahm als Ehrenmitglied im Verein, Jan '[BHN]-Smoon' Christiansen, Christian '[BHN]-Eriton' Jensen sowie Kai 'Cyberops' Onken.

Die Satzung und weitere Infos zum Verein findet ihr an anderer Stelle auf der Homepage.

Sommer 2002 – Abgesagt!
Das tat weh!
Auf Grund der Ereignisse in Erfurt und aus Rücksicht auf das Werner-Heisenberg-Gymnasium wurde die SommerCon 2002 abgesagt.
Die Gefahr, negativ in der Presse zu erscheinen, war für die GameCon und die Schule zu groß. Schweren Herzens fasste der frisch gegründete Verein also seine erste große Entscheidung: die Sommer-GameCon 2002 fiel aus.

Winter 2002
Nach dem OK von Direktor Heise ging es erst sehr zögerlich los. Fast schien es, als wäre die Luft raus. Die Organisation war aus dem Takt geraten. Doch knapp vier Wochen vor der GameCon kam man zur Besinnung und plante das Comeback.
Es gab eine 2,3 Mbit ADSL Leitung, Workshops, die Cafeteria wurde von Ehrenvereinsmitglied Martin Frahm wieder belebt, und die Stimmung war bei 350 Teilnehmern entsprechend gut.
Besonders die Workshops bekamen auf dieser Con endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient hatten. Gefördert durch die Satzung des Vereins, traten sie an erster Stelle. Zum Glück musste man niemanden erst lange überzeugen. Die Themen sprachen für sich und alle Workshops waren gut besucht.

Frühjahr 2003 – Die CeBit Tour
Ein Reisebereicht von Tim ‚Giggl’ Wurms


Mittwoch, 19.03.03, morgens um 7 Uhr, Heider Marktplatz:
14 ziemlich müde drein schauende GameConer betraten den Bus und machten sich auf die beschwerliche Reise gen Hannover. Die Laune war ausgezeichnet, und nachdem in Hamburg noch zwei Nachzügler aufgenommen wurden, ging es erstmal zu McDonalds. Nach einem BigBreakfast und sichtlich steigender Euphorie, was uns wohl alles an Neuheiten und Sensationen auf der CeBit erwarten würden, kamen wir so gegen 11 Uhr auf dem Messegelände an.
Noch kurz den Hinweis mit auf den Weg gegeben, dass um 17 Uhr Abreise ist - und weg waren sie.
Sven, Kai und ich gingen mehr oder weniger planvoll auf die Suche nach den wirklich wichtigen Ständen: HP, Eltron, Acer's Cafeteria und Cisco. Ich muss leider Bestätigen, dass auf der letzten CeBit mehr los war. Allerdings hat uns das nicht so richtig viel ausgemacht. Man konnte sich viel freier bewegen und auch ab und zu mal einen 'Schlipsi' mit dämlichen Fragen nerven.
So gegen 15 Uhr fingen uns dann die Sohlen an zu brennen, und wir beschlossen, nur noch "kurz" die Halle 13 aufzusuchen, IT Security. Sehr interessant und sehr aufschlußreich.
Um 16.30 Uhr waren wir am Bus und warteten auf die anderen. Wir durften sogar PizzaStephan dabei zusehen, wie er einige frisch erstandene Gehäuse im Bus verstaute.

Um so ziemlich genau 17 Uhr und vielleicht 30 Sekunden (herzlichen Dank an die Nachzügler, die SEHR pünktlich erschienen sind) ließen wir die CeBit hinter uns.
Die Rückfahrt war dann eigentlich genau wie die Hinfahrt: Müde, McDonalds, Hamburg, Heide.

Sommer 2003
Insgesamt waren 282 Teilnehmer anwesend.
Für das Protokoll:
sie tranken 223 Kisten Cola, Mezzo sowie Fanta und vernichteten 1600 Milchschnitten.

Es gab so gut wie keine Vorkommnisse. Ab und an mal ein Missgeschick mit der Hardware, aber nichts, was die GameCon hätte stoppen können.
Auch wurden wir dieses mal weitestgehend von Stromausfällen verschont - von einigen Räumen mal abgesehen, die erst noch lernen müssen, dass man nicht 20 Rechner an eine 3er Steckdose hängt.
Besonders die Cheater machten schnell die Erfahrung, dass Betrügen auf der GameCon immer mit einem unfreiwilligem Bad im Pool endet. Etliche von uns zur Verfügung gestellte Super Soaker trugen ihr Übriges dazu bei, dass das Wasser nicht nur im Pool die regelmäßige Dusche der Teilnehmer gewährleistete.

Die Internetanbindung erhöhte sich auf 4,6 Mbit ADSL. Es gab auf dieser GameCon auch wieder verstärkt Turniere, die vor allem von den Teilnehmern selbst ausgerichtet. Aber auch das Orga-Team bemühte sich, Wettkämpfe in
Warcraft III und Blobby Volley zu veranstalten.

Alle angebotenen Workshops wurden auch dieses mal wieder mit Begeisterung angenommen. Neben technischen fanden diesmal auch wieder sportliche Workshops wie Karate oder Fußball statt.
Die Mannschaft "Die Blauen Bänder" aka die Orgas forderte leichtsinnigerweise gleich die ganze Con heraus. Zitat von Sven: "Danke Giggl, nun dürfen wir hier jeden Tag auf dem Spielfeld leiden!"
Giggl: „Also, ich fand die Idee toll!“

Winter 2003
Die Teilnehmer drängelten sich während der XmasCon 2003 in den Räumen.
Es ist überliefert, das es wohl einigen Stress zwischen der Orga und einzelnen Gamern gab. Jedoch konnte das die unermütlich Grinsenden Helfer und Orgas nicht davon abhalten eine gute Zeit zu haben.
Es gab Turniere & Workshops. Leider gab es kaum Preise, so gabs die Fun Turniere alles.
Leider erinnere ich mich momentan nicht an mehr.;)

Sommer 2004
231 Teilnehmer fanden den Weg zu uns. Und fingen sofort an sich in den Pool zu schmeissen. Strategisch günstig, direkt vorm Haupteingang, positioniert fühlte sich die Masse dazu veranlast so ziemlich jeden einmal in den Pool fliegen zu lassen.
Natürlich erwischte es rein Traditionell wiedermal die Cheater am häufigsten. Notiz für die nächste SommerCon: Einen Trockner besorgen.
Es war eine der Cons mit gelassener Stimmung und wenig Vorfällen. Stromausfälle waren eher einzelfälle von uneinsichtigen. Die angebotenen Turniere kamen gut an und wurden ausgiebig genutzt um sich miteinander zu messen. Auch die Workshops waren wieder gut besucht.
Abschließend kann ich sagen das es eine fein entspannende Veranstaltung war, ein echter Urlaub eben.

Winter 2004
254 Teilnehmer beehrten uns in den heiligen Hallen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Wie es sich für einen richtigen Winter gehört wurden wir von Eismassen und ewig glatten Straßen recht auf trab gehalten, schließlich sollte sich ja keiner was tun. Ich erinnere mich mit grauen an die Suche nach Streusand, welches wir ca 10 km entfernt auf nem verlassenen Parkplatz in Mülleimer Füllten um den Teilnehmern ein schmerzfreies überqueren des Weges zur Cafeteria und Turnhalle zu ermöglichen.
Die Cafeteria möchte ich hierbei besonders hervorheben. Unter neuer Führung, gewissenhaft und locker zugleich, blühte die Cafeteria dermaßen auf, daß das Weihnachtsgefühl richtig auf einen überschwappte wenn man die Cafeteria betrat.
Es gab natürlich auch wieder Stressmomente, wie das überaus ärgerliche "Schlüssel"-Ereignis. Jeder der dabei war kann sich bestimmt noch an die -etwas- gereizte Stimmung der Orgas erinnern als während der Con plötzlich sämtliche Schlüssel vom Orga-Tisch geklaut wurden.
Erst nach einer beherzten Rede von Sven 'Falke' Eichner an die versammelten Teilnehmer, fanden sich die Schlüssel in extra aufgestellten Schlüsselboxen in den Klo's wieder an.
Ich geb zu, das war der schönste Moment in meinem Leben. Mal eben 50000+ Euro gespart zu haben versetzt einen in einen wahren Freudentaumel.
Wenn man die 2 Stresstage mal rauschneidet, die ja für die Teilnehmer nur indirekt spürbar waren, dann wars eine sehr gelungene Con. Es gab viel zu lachen und jeder freute sich über die diesmal etwas zahlreicher vorhandenen Preise


Sommer 2005
Geschafft! Es waren das erste mal seit Jahren wieder über 300 Teilnehmer auf der GameCon. Um genau zu sein 303 Gamecon'er drängelten sich in den prall gefüllten Räumen.
Ungewöhnlich für eine SommerCon war es das gleich an den ersten 2 Tagen die Masse der Gamer die Räume erstürmte und auch meist bis zum ende blieb.
Die Turniere waren gut gefüllt und wohl auch wegen der enormen Menge an Turnierpreisen ging eigentlich kaum einer leer aus. Neu im Boot bei den Sponsoren war im Sommer Tricod-Codegen, die Firma stellte und eine Europalette vollgepackt mit 28 Towern der feinsten Sorte als Turnierpreise zur Verfügung. Auch Gigabyte sprang ins Sponsorenboot und stellte uns 2 Gafikkarten der neuesten Generation zur Verfügung. Diverse kleinere Sponsoren füllten die Lücken mit Headsets, T-Shirts, Boxen und allerlei Geschenkgutscheinen auf.
Eine weitere Neuerung auf der SommerCon war der Hard-und Softwareshop von ISSonline der die Gamer mit allerlei Hardware versorgte.
Es gab die klassischen Turniere in Blobby Volley, Starcraft, WC3, Flatout, usw.. Aber auch ungewöhnliche Titel wie LFS fanden ihren Platz und wurden mit großzügigen Preisen von Acer belohnt. So gingen die Gewinner mit nagelneuen TFTs nach Hause.
Diese SommerCon gab es auch endlich mal wieder mehrere Workshops die zum glück nicht alle den gleichen Bereich abdeckten. Wobei man schon sagen kann das Webdesign und Programmierung zu den Lieblingsthemen der Leiter gehören. Angeboten wurden unter anderem Workshops zu den Themen "Webdesign & Webdevelopment", "HTML für Anfänger", "Java" aber auch "Audio-und Videobearbeitung" und "3D & CAD". Ein besonderer Dank geht nochmals an die Leiter dieser Workshops die ihr Wissen uneigennützig an interessierte weitergegben haben.
An der Milchschnittenfront zeichnete sich auch diesmal wieder ein Rekord ab. 303 hungrige Mäuler zu stopfen ist keine leichte Aufgabe, was auch unser Lieferant, Sparmarkt Dietrichs, wiederum schnell dadurch kompensierte das er einfach immer die doppelte Menge vom Bestellten lieferte und damit sein Gespür für die Verzehrgewalt der GameCon'er bewies.
Rund 2000 Pakete (5er Packs) Milchschnitten wechselten den Besitzer auf der SommerCon!
Bei den Getränken zeichnete sich diesmal ein klarer trend zu gesunden Gütern ab. Apfel- und O-Saft waren noch nie so beliebt, was wohl auch an der Wahl der Qualitativ besseren Sorten lag. Auch Wasser konnte nie genug da sein. Die Klassiker Cola, Mezzo und Fanta blieben jedoch nicht auf der Strecke, dabei war es garnicht sooo warm.
Das Wetter machte aus der SommerCon fast eine HerbstCon, der Pool war meist nur mit Cheatern oder bösen Orgas gefüllt, auch war das anberaumte Kart-Event eine Regennasse angelegenheit. Wobei sich aber die meisten Teilnehmer an diesem Event von nem bischen Regen nicht abhalten ließen.
Generell kann ich berichten war die SommerCon eine durchweg gelungene Veranstaltung. Es gab kaum was zu beanstanden. Was die Latte für die nächsten Events natürlich hoch legt.

Wir werden uns bemühen den Erwartungen gerecht zu werden.

XmasCon 2005
1. Statement nach der XmasCon:
Der Abbau ist komplett durch und kaputt gemacht haben wir diesmal auch nix *jubel*

Es war eine nahezu perfekte Con. Wenig Stress Momente und eine lockere Stimmung unter Orgas, Helfern und Teilnehmern.
Der Aufbau ging zügig von statten und hat soweit ich mich erinnere lange nicht so reibungslos geklappt. Während der Con wurden 17 Turniere gespielt, wovon es 11 bis zur Deadline schafften fertig zu werden und 9 mit Preisen belohnt wurden. Zu verteilen gab es so einiges, so hatte Gigabyte eine Grafikkarte, ein Mainboard und einen Tower zur Verfügung gestellt, von Tricod-Codegen kamen gleich 12 Tower, sowie Netzteile und Soundsysteme, von Coolermaster kam allerhand Moddingzubehör und von Powerplay 3 Jahresabos, sowei einige Goodies.
Alles in allem dürften das Sachpreise im Wert von rund 1500 Euro gewesen sein.
Der einzige Workshop fand zu unserem bedauern aufgrund mangelnden Interesses diesmal nicht statt.
Die Cafeteria freute sich nicht nur über eine neue Doppelspitze (Alucard und Eisfalke), sondern auch über ein reges Interesse der Teilnehmer. Besonders viel Anklang fanden wie gewohnt die Special Events: der Pizza-Day wurde kurzerhand um einen Tag verlängert, um allen Pizzawütigen die Möglichkeit zu geben ein Stück von PizzaStephans berüchtigt genialer Pizza zu ergattern, und das zum zweiten male stattfindende Englische Frühstück, welches erst um 19 Uhr begann um auf schlaftrunkene GameCon'er rücksicht zu nehmen, war ebenfalls gut besucht.

Der Verbrauch von Milchschnitten ist aufgrund der veränderten Versorgungslage etwas zurück gegangen, da wir leider unseren geliebten Sparmarkt als Lieferanten für Nahrung aller Art verloren hatten. Und uns auf die manuelle Beschaffung (Marktkauf) der heissgeliebten Milchschnitten, nicht so recht verlassen konnten. Durschnittlich lag der Verbrauch an Michschnitten bei 15 Kartons (á 8 mal 5 Milchschnitten) pro Tag, was dann summa sumarum 3600 verbrauchte Milchschnitten für 6 Tage ergibt.

Den Abbau kann man mit gutem Gewissen als gelungen und dank der Hilfe der Teilnehmer, welche bereits bei ihrer Abfahrt jeweils einen Tisch in den Altbau zurückgetragen haben, und derer die sich am 01.01. dazu durchringen konnten den verbliebenen Orgas unter die Arme zu greifen, auch als schnelles Manöver bezeichnen. Immerhin haben wir es geschafft das ich am 01.01. Nachts um 00.15 Uhr das Tor hinter mir schließen konnte, um die Heimreise anzutreten.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Helfern für ihr Engagement und ihre Leidenschaft die GameCon mitzugestalten bedanken. Ohne euch wäre das alles nicht möglich!

Auch möchte ich mich bei allen Sponsoren für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken. Wir hoffen auf eine ebendso gute Zusammenarbeit auf der SommerCon 2006.

Zusammenfassend kann man also von einer durchweg gelungenen XmasCon 2005 sprechen.


SommerCon 2006 - Endless Summer since 1996!

Das 10 jährige Jubiläum der GameCon wurde gefeiert.

Da macht es nichts das die SommerCon 2006 eher unter den Begriff „KuschelCon“ fiel. Mit rund 314 Angemeldeten und 220 tatsächlich anwesenden GameCon'ern wurde uns in zweierlei Hinsicht etwas neues beigebracht. Erstens, es kommen nicht wie von früheren Cons bekannt rund 40 Leute weniger als sich anmelden. Und zweitens, es ist richtig egal wie viele Leute anwesend sind, es macht immer Spass!

Es gab insgesamt 22 Turniere von denen 18 beendet wurden.

Etwas besonderes war sicherlich das 24 Stunden Rennen, welches Dank des großzügigen Sponsorings der Live For Speed Developer mit 15 gesponserten Keys in der Vollversion gespielt werden konnte und Dank der Acer Computer GmbH auf 10 gestellten PCs der Aspire und Veriton Serie ausgetragen wurde.
Angetreten waren 9 Teams mit je drei Fahrern, wovon 7 das Ziel erreichten. Sieger wurde das „117 Racing Team“ mit 504 gefahrenen Runden, gefolgt von Team „KB2“ mit 477 Runden und an dritter Stelle Team „0xFF“ mit 456 Runden. Erwähnenswert ist das das viert platzierte Team „---101---“ nur 1:30 min Rückstand auf den dritten Platz hatte. Bei einer Renndauer von 24 Stunden war das mal echt knapp! Auf jeden Fall werden wir das 24 Stunden Rennen wiederholen, da es allen Teilnehmern riesigen Spass gemacht hat.

Interessant war sicherlich auch der Shoutcast zu den Warcraft 3 Finals. Rund 3 Stunden lang konnten selbst nicht eingefleischte WC3ler den Moderatoren Christian „sharKz`tYrant“ Poborczyk und Dennis „poxxeLo“ Stemberg zuhören und so bei den Finals auf dem laufenden bleiben.

Die Preisverleihung wurde diesmal in der großen Turnhalle veranstaltet.
An dem großen Interesse konnte man sehr gut erkennen das diese Location wesentlich besser ankam als die Cafeteria letzen Winter. Für die Dekoration der Halle möchte ich mich nochmals bei KazimirDante, tYrant, ---101---Hottie, ---101---DjPsycho, Draco, Viper, Bame und ---101---Izon bedanken.

Bei den Workshops gab es nur einen Ausfall, der Webdesign Workshop fiel aus, da der Leiter verhindert war. Alle anderen Workshops waren sehr gut besucht. 8-10 Teilnehmer pro Workshop sind schon eine beeindruckende Zahl. Themen wie Photoshop, Delphi, VPN, Audio-& Videobearbeitung und Amateurfunk lockten zum Zuhören und mitmachen.

Beim Rahmenprogramm kam überraschenderweise noch Bogenschießen hinzu. Nachdem Sven und Swiffer rund 30 min auf Giggl eingeredet hatten, um seine bedenken zu zerstreuen kamen 3 Termine mit je 20 Teilnehmern zustande, an denen weder Mensch noch Tier verletzt wurden. ;)

Halb Rahmenprogramm, halb Turnier war das Wettrutschen in der Dithmarscher Wasserwelt. Unterstützt mit 30 Freikarten in der Tasche bestiegen 23 Teilnehmer den Wasserrutschen Turm. Die Zeiten lagen nach 3 Durchläufen zwischen 7,0 Sekunden und 13,0 Sekunden. Beim schnellsten hatte man das Gefühl das durchbrechen der Schallmauer zu hören, und beim langsamsten waren wir nach 10 Sekunden der Überzeugung die Anlage sei defekt.
Insgesamt war der Tag in der Wasserwelt sehr entspannend und muss unbedingt im Winter wiederholt werden.

Zuletzt noch etwas ganz besonderes. Während der SommerCon haben [118]Gatekeeper und [118]DarkLady ihre Verlobung bekannt gegeben. Die Beiden stellen somit das erste Paar dar das sich auf einer Con kennengelernt und verliebt hat und auch während einer Con den ersten Schritt zu einem gemeinsamen Leben gemacht hat. Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals den Beiden und wünschen ihnen ein Glückliches und langes Leben.

Allgemein war diese Con nicht anders als jene mit mehr Teilnehmern, es mag sein das es etwas ruhiger war, was allerdings eher entspannend empfunden wurde.
Uns zumindest hat die SommerCon 2006 sehr viel Spass gemacht.
Und wir freuen uns auf die WinterCon 2006 die wie gewohnt am 25.12. ihre Pforten öffnet.


SommerCon 2007
Bericht folgt.


WinterCon 2007 - Die letzte Con im WHG

Die Con begann eigentlich wie alle GameCons der vergangenen Jahre, mit dem Aufbau. Da die Weihnachtstage diesmal so günstig lagen hatten wir jede menge Zeit und daher auch einen extrem entspannten Aufbau. Neu war für die erfahreneren Helfer das diesmal nicht das obligatorische Gesuche nach Freiwilligen zum rüberzerren der Kühlung anstand, das sparten wir uns mal ganz frech. Die Temperaturen machten es möglich das Mädchenklo im Erdgeschoss mit offenen Fenstern zum begehbaren Kühlschrank umzufunktionieren. Also eben ein paar Tische gewuppt, Kabel verlegt und schon ging gegen 20 Uhr am 22.12. für die Helfer die Vor-Con los. Echt erstaunlich war das diesmal das Internet vor den Switchen in den Räumen verfügbar war. Das daddeln ging also los.
Am 24. wurde dann auch der letzte Helfer wieder zu seiner Familie geschickt.
Am 25. pünktlich um 9 Uhr, frei nach dem Motto: "Warum um 12 Uhr anreisen. Wenn’s auch drei Stunden früher geht" stand dann der erste Teilnehmer vor der Tür.
Auch wenn’s für uns im ersten Moment so aussah als hätten wir mit der Infoscreen, diesmal eine Powerpoint Präsentation, einen technologischen Rückschritt getan, so kam diese doch sehr gut bei den Teilnehmern an. Merken: Technik verkleistert manchmal die Sicht aufs wesentliche. Auch das Intranet war diesmal eine modifizierte Version der Lansuite, nix eigenes, aber dennoch sehr beliebt und mit umfangreichen Funktionen ausgestattet.
Am ersten Tag war’s wie zu erwarten noch ruhig. Nur die hart gesottenen Weihnachtsverächter (GameCon Hardliner) kamen. Das Begrüßungsplenum wurde denn auch erstmal auf den realistischeren zweiten Tag geschoben. Nein, ich wollte nicht vor 20 Mann meine Rede schwingen! ;)
Am 26. rollten dann die Turniere an, zusammen mit dem Hauptteil der Teilnehmer die sich angemeldet hatten. Was mich erstaunt hat war der wirklich ruhige Ablauf der Veranstaltung. Ich musste mich diesmal kaum aufregen, was ja nicht nur mein Arzt gerne hört.
Etwas untypisch war aus Ermangelung der Kühlung das fehlen vom Milchschnitten und Joghurts. Dafür hatten wir diesmal das "McDonalds-Ding". Vier Menüs, speziell für die GameCon zusammengestellt mit Preisen die den letzten Skeptiker zu McDonalds lockten. Ich glaub Burger King hat Pleite gemacht. *g*
Am 26. Abends hatte dann auch der letzte Lieferdienst in Heide begriffen was die GameCon ist und so konnte das ungezügelte bestellen losgehen.
Was da genau reinpasste war die Cafeteria. Versucht mal morgens zwischen 10 und 12 Uhr nen Lieferdienst ran zubekommen. Impossible Mission. Dafür gab’s denn bei Otte in der Cafete frisch gebratenes Rührei mit Speck und belegte Brötchen. Alle dies verpasst haben tun mir irgendwie leid.

Am 27. und 28. stand dann der Linux Workshop an, den sich mal wieder mehr leute hätten ansehen sollen. BigMac2K und Gatekeeper haben an zwei Tagen versucht den Windowsverwöhnten GameCon'ern das Linux einzutrichtern. Ob’s geklappt hat werd ich wohl feststellen wenn ich demnächst auf Linux umsteige ;)
Gibt es eigentlich was schöneres als auf seiner eigenen Veranstaltung abends mal selbst zum Spielen zu kommen? Ich glaube nicht. Diesmal waren’s Supreme Commander und das Brettspiel Robo Ralley. Was hab ich sonst so an Games in den Räumen gesehen: Warcraft 3: Battleships, Blobby Volley 2, WoW, Diablo 2 (ja echt, in Raum 102, ihr Freaks) und Wii Games in allen Variationen.
Schön zu sehen war das alle von der GameCon ausgerichteten Turniere auch Spieler fanden. Unser neues System mit extra abgestellten Turnier Orgas die sich jeweils um zwei Turniere kümmern hat sich also bewährt. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei General O'Neil und mmS.Chaosturtle bedanken für ihre ganz hervorragende Leistung bei der Turnierorganisation.

Der 28. wird wohl bei allen als der Hot Dog Tag in Erinnerung bleiben. Barom und Minne hatten sich am späten Nachmittag des 27. noch flugs auf nach Hamburg gemacht um extra für dieses von ihnen erdachte Event Würstchen von Salzbrenner zu holen. Hierbei sei der 300 Meter Langstrecken sprint von Minne erwähnt der um 17:58 Uhr einen Fuß in die sich schliessende Tür des Ladens stellte um den GameCon Teilnehmern am 28. ein besonderes leckerchen reichen zu können. Rund 80 Hot Dogs zum Preis von 1 Euro gingen dann am 28. über die Theke der Cafeteria, am 29. ging dann der Rest weg. Ein dickes Hot Dog Dankeschön an Minne, Barom und Sven die in der Küche wirbelten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die Teile echt super schmeckten.

Am 29. kam dann das Bowling. Im vorwege hatte sich ja schon ergeben, dass anscheinend die halbe Con mit zum Bowling wollte, daher hatten wir auch gleich drei Bahnen im Bowlingcenter Heide gemietet. Tatsächlich war das Bowling dann auch mit 24 Teilnehmern komplett voll. Die zwei Stunden auf der Bahn waren wohl so ziemlich das spaßigste was ich bis dato erlebt habe. Fun pur, für alle. Und als Tüpfelchen auf dem i servierte der Eigentümer die Ansage das die Kosten für die Schuhe für alle Teilnehmer wegfallen sollten. Somit war der Spaß für die begeisterten Teilnehmer kostenfrei. Ein dickes Dankeschön hierfür noch mal an Herrn Markowski von der Bowlingbahn-Heide.

Ich kenn ja unsere Live-Stats...hab ich gedacht. Die Live-Stats sind eine kleine Liste in unserer Verwaltung die uns zeigt wie viele Teilnehmer noch anwesend sind. Und am 30. gegen Abend guck ich drauf und die Liste meint doch allen ernstes das noch 80 Leute auf der Con sind. Ich druck die mir also aus und laatsch los um das mal zu checken. Was glaubt ihr wie doof ich geguckt hab als die Liste dann nachher auch noch stimmte. Drei Daumen dafür an die Teilnehmer, die sich alle ordnungsgemäß bei uns abmeldeten und ihren Platz sauber hinterließen.

Den Abbau hab ich ja bereits beschrieben, und außer zu erwähnen das wir eine sehr kultige Silvesterparty in den Räumlichkeiten der Cafeteria mit Feuerzangbowle und Robo Ralley hatten,

bleibt mir nichts anderes zu sagen als: Dankeschön für die tolle WinterCon 2007!


SommerCon 2008 - Neue Location, neues Glück!

Es war eine Zitterpartie am Anfang. Das Team, gewöhnt an die sichere Behausung im WHG in Heide musste sich auf eine neue Lokation einstellen, den Kornboden.
Da stellen sich dann plötzlich Fragen die man sonst gar nicht gestellt hatte:
Wie lang müssen die Netzwerkkabel zu den Switchen sein? Wo kriegen wir Internet her? Wie soll das eigentlich mit der Nahrungsversorgung von 50 erwarteten Teilnehmern werden mit nur einer Mini Küche? Woher bekommen wir Tische? Finden alle die Location?

Fragen über Fragen, die glücklicherweise alle geklärt wurden.
Wie schon erwähnt, es waren knapp 50 Teilnehmer und Orgas in die urige kleine Location angereist, um mal eine ganz andere GameCon zu erleben. Zwar war die relativ niedrige Teilnehmerzahl anfangs etwas ungewohnt für uns, aber stellte sich gerade dieser Umstand schnell auch als ungemeiner Vorteil heraus: Es war einfach Familiärer. Wir saßen auf 2 Ebenen verteilt aber jederzeit von überall her einsehbar. Das machte es auch einfach Mitspieler für Spiele und Turniere zu finden und auch für die heißgeliebten Volleyball Matches.

Häufigst' gespieltes Spiel auf der Con war sicherlich Supreme Commander: Forged Alliance, gleich 10 Teilnehmer kauften sich das Spiel noch während der Veranstaltung, ein echtes Qualitätssiegel.

Beliebt waren auch die Non-PC Turniere. Das HDD-Eierlaufen war echt witzig, ist schon ein Spaß den Leuten dabei zuzusehen wie sie versuchen eine Festplatte auf nem Eierlöffel zu balancieren.

Ein Turnier was die Teilnehmer zum staunen brachte war das Mainboard-Weitwerfen. Ich persönlich hatte damit gerechnet das die Dinger nach spätestens 3 Landungen in 1000 Stücke zerfetzen. Tja, so kann man sich irren. Etwas verbogen waren sie und bei einem war ne Ecke abgebrochen, ansonsten Blieben die Boards in erstaunlich gutem Zustand. Und wie die Fliegen die Dinger! Der beste Wurf kratzte an der 40 Meter Marke, richtig Krass. Beinahe hätte der Garten von einem der Nachbarn gelitten ;)

Ein definitives Highlight dieser SommerCon war die Küche. Da muss ich spontan ein dickes Lob an die Küchen Helfer und ihre Chefs loswerden. Es wurden tatsächlich Bauklötze gestaunt als allesamt feststellten, dass das bestellte Essen direkt an den Platz geliefert wurde und zwar Pronto, auch war die Qualität 1A, somit war das Essen ein täglich heiß ersehnter Event.

Dazu gehörte natürlich auch das Grillen, welches mir als "Grillmeister Giggl" ganz besonders Spaß gemacht hat. Zum Glück spielte auch das Wetter mit, so konnte man gemütlich draußen sitzen sein Fleisch oder ne Wurst verdrückten und sich auf die Turniere freuen, die allesamt erst nach dem Essen begannen.
Überhaupt war die Roadmap mal echt ne gute Idee, alles hatte seine Zeit, zwar wanderte zumindest der Frühstückstermin quasi täglich eine viertel bis halbe Stunde gen Mittag, aber so richtig unerwartet kam das nicht.

Ja, es war eine richtig schöne GameCon. Wir haben alle richtig viel gedaddelt, fast jeder hat mindestens an einem Non-PC Turnier teilgenommen und Dank oben erwähnter Planung konnte man wenn man wollte auch an allen teilnehmen.

Ich hoffe mal ich hab nix denkwürdiges vergessen ;)

Vielen Dank an die Teilnehmer für die ruhigen Tage, an die vielen Helfer und Orgas für ihre wirklich tolle Mitarbeit. Ich hoffe wir sehen uns auf der nächsten Con!


WinterCon 2008
Fällt aus wegen fehlender Location.

Cya @ SommerCon 2009!
tw, 21.04.2002 20:50

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